Manuel Schmitz
In den Medien
ZDF Mittagsmagazin



Diesmal das deutsche Mittagsmagazin. Mal eine positive Geschichte aus Brüssel. Ein Expat, der die europäische Hauptstadt liebt. Zwei Drehtermine, drei Locations. Journalistin, Kameramann, Tonmann. Ich bin echt beeindruckt, wie viel Aufwand betrieben wird für zweieinhalb Minuten Fernsehen. Und alle verstehen ihr Handwerk. Was für ein Unterschied zu vielen Social Media Formaten … Und nett sind sie außerdem!
Seltsam bleibt es trotzdem, sich so im Fernsehen zu sehen.



Belgisches Mittagsmagazin JT


Eines Morgens klingelt das Telefon. Unbekannte Nummer, der Anrufer spricht französisch. Seine Stimme erinnert an einen Märchenerzähler. Ob ich wirklich jede Straße Brüssels laufe? Und wenn ja, ob man einen Geschichte für das belgische Fernsehen machen könnte? Ob ich diesen Nachmittag Zeit hätte? Ich sage ja und wir besprechen die Details. Die Geschichte soll im Mittagsmagazin des belgischen Fernsehens gesendet werden. Jetzt werde ich nervös. Ich frage, ob ich denn auch ein Interview geben müsse. Selbstverständlich, der Journalist klingt nun irritiert. Und in welcher Sprache? Größere Irritation: Französisch. Normalerweise spreche ich französisch mit Akzent und ohne Skrupel. Aber im Staatsfernsehen?
Beim Dreh bin ich nicht sehr entspannt. Ständig habe ich eine Hand vor meinem Gesicht. Meine Körpersprache zeigt, dass ich mich manchmal gerne versteckt hätte. Aber der Titel der Geschichte macht es auch deutlich: Hier läuft halt ein Deutscher durch die Brüsseler Straßen.
PS: Meine Kinder fanden mein Französisch in der Tat sehr heiter.
Im Lokalfernsehen


BRUZZ macht Radio, Print und Fernsehen. Für mich eine der wichtigsten Informationsquellen zu Brüssel. Ich bin Fan. Über die Anfrage habe ich mich dann auch riesig gefreut. Und wieder waren es so nette Menschen. Kann ja gar nicht sein, dass alle Medienschaffenden so nett sind.
Im Lokalradio

Wieder BRUZZ. Diesmal soll es eine Radiogeschichte werden. Was ich im Telefongespräch nicht verstanden habe: Es soll ein Live-Interview werden. Als ich im Studio ankomme, sagt ein sehr entspannter junger Mann mir, dass wir in zwei Minuten live gehen. Wichtig sei nur, dass ich nicht zu weit vom Mikro spreche. Für die nächste halbe Stunde klebe ich am Mikro. Das Gespräch läuft auf niederländisch und englisch. Der Moderator ist auch noch Simultanübersetzer. Und spricht dabei stets druckreif und in dieser angenehmen Radiostimme. Wieso kann ein so junger Mann das?
Im belgischen Staatsradio




Den Sendeturm des belgischen Rundfunks kann ich aus meinem Dachfenster sehen. Zum Interview gehe ich also zu Fuß. Deutsch ist in Belgien dritte Amtssprache und das Interview machen wir auf deutsch. Ist das angenehm!

